es sind so viele gefühle.. wow.

es ist so viel da von uns, wir sind so groß für einander. ich weiß, dass du da bist. du spürst, dass ich da bin. aber wo genau sich unsere wege finden ist für mich noch völlig unklar. irgendwann. ich weiß nicht, in welchem leben. irgendwann bestimmt.
ich habe so eine sehnsucht endlich zur güte zu finden. ich gebe mir so viel mühe mit dem leben, bitte, da muss doch eine belohnung drin sein. es wäre so schön, wenn du der krug wärst, aus dem ich trinke und danach nicht noch durstiger bin, wie sonst immer. ich möchte ein krug sein für deine gedanken und träume, für deine phallische energie, die blind nach einer mitte tastet. wenn die wege sich einmal kreuzen, dann wird die sonne immerzu aufgehen, einmal jede stunde, nicht nur einmal am tag, sondern immer und immerzu wieder.

ich möchte manchmal tanzen, als gäbe es kein morgen. mit geschlossenen augen und getrieben vom schlag. ich finde es lächerlich, nichts zu tun zu haben, nichts zu tun haben zu wollen und außerdem noch mittags brühe trinken aus dem automaten. heute wird es anders, heute wird sich etwas ändern, heute erreiche ich ihn endlich und kann ich berühren, wenn auch nur für zwei augenblicke.
ich streiche dir durch das haar mit meinem langen perlmuttfinger, der durch die ganze stadt reicht, der dich auch am ende der welt findet. ich weiß, du spürst das. für mich ist es ein blitz, der durch mein innerstes jagt, gleißend hell. für dich ist es vielleicht nur ein verrirrter atem eines nordwinds, transparent gefärbt in rot und blau. es reicht mir. es sei nur ein hauch, aber es ist mein und es ruht auf deiner haut, zwei augenblicke lang. für jetzt reicht es mir. es ist so klein, so groß, da ist so viel gefühl.

wo treffen sich die wege. muss ich einen schritt auf dich zugehen, oder reicht mein vertrauen in uns und in die güte aller dinge? es wird sich finden, so oder so ist es gut. vielleicht muss ich es dich selbst finden lassen. zeit scheint keine rolle zu spielen, vertrauen ist alles. der einzige faktor, an dem man ermessen kann, dass das universum sich bewegt, ist die sehnsucht, die zu einem planeten wird. so groß. es ist so viel gefühl. man kann es manchmal kaum aushalten.

25.10.09 04:20

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